black & white 🦓

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sissy and me 👯‍♀️

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huh?

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empire state of mind 🧠

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berlinski love ❤️

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makes me miss portugal so much 🇵🇹

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birthday kiddo 🥰

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Unser größter Feind

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Ich hab mich eben dabei ertappt… ich hab meine Arbeit, Kreativität und Ideen über den Haufen geworfen und war total angepisst. Warum kann ich nicht Lieder schreiben wie ein Max Martin und wieso sitzen gewisse Fettpölsterchen genau dort wo sie eben nun mal sitzen und nicht dort, wo man sie lieber haben würde (das Gleiche gilt übrigens für Haare – die wachsen gefühlt nur dort, wo man sie eben nicht haben will!). Ich spreche vom Selbstzweifel: unserem größten Feind.
Es gibt Phasen im Leben da denk ich mir: hey, wow… es läuft doch! Du kannst doch irgendwie was. Und dann gibt es Tage wie heute: da ist man, gefühlt, ab der Sekunde in der man das Augenlicht erblickt einfach nur angepisst und angenervt von allem und jedem. Das fängt Morgens in der Bahn an, wenn wieder 50 Prenzl Berg Mamis dir mit dem Kinderwagen über deine neuen Schuhe fahren und endet damit, dass dir deine Packung Beeren an der Kasse auf geht und alle Beeren auf den widerlichen Boden des Supermarkts kullern. Yay!
Ich frage mich wirklich woher das kommt. Am einen Tag hat man das Selbstbewusstsein des Jahres und danach verfällt man in den grausamsten Selbstzweifel den es überhaupt gibt. Da ist jeder positive Kommentar egal und das Einzige was einem durch den Kopf schwirrt sind die negativen Kommentare (die doch wirklich viel weniger vorkommen), obwohl man doch selbst weiß… eigentlich ist doch alles gut.
Besonders als kreativer Mensch kann dieser Selbstzweifel oftmals eine Plage sein. Das endet irgendwann im Vergleich mit irgendwelchen Personen, die sich an einem ganz anderen Punkt ihrer Laufbahn befinden und endet damit, dass man das Geburtsdatum der jeweiligen Person googelt. Die Person, mit der ich mich heute verglichen habe wurde übrigens am 08. August 1997 geboren – ganze vier Jahre nach mir. Komisch, dass uns diese Angabe das Gefühl gibt: “wow… ich bin Älter und deswegen habe ich nichts tolles erschaffen. Die Person ist also jünger und bereits erfolgreicher – ich habe versagt.”
Schon beim Schreiben dieser Zeilen wird mir klar: es ist Schwachsinn. Warum sollte man denn jemanden anderen mit sich selbst vergleichen. Person XY hat dafür eben nicht die Dinge erreicht, die ich schon erreicht habe (und ja, wir haben alle schon irgendwas in unserem Leben erreicht). Okay, wir machen das jetzt so… legt eure Picasso-To-Be-Kunst, eueren Max-Martin-Songtext und was-es-eben-sonst-noch-so-gibt-Dinge beiseite. Schaut euch das Ganze morgen nochmal an, oder in einer Woche und wenn es nötig ist in einem Monat. Überdenkt es. Es heißt doch so oft: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Wenn nicht heute, dann eben Morgen. Ohne wenn und aber.
Adios Selbstzweifel, dich brauchen wir nicht!

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