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To The Boy Who Showed Me Love

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Dieser Text ist für mich absolut real und tastbar und gleichzeitig wie eine Geschichte aus einem Paralleluniversum. Wir waren echt und es war schön, aber schmerzhaft. Du bist genau dann in mein Leben getreten als ich auf der Suche nach Veränderung war. Ich glaube fast, dass ich in diesem Jahr zum ersten Mal zu mir selbst gefunden habe – auch dank Dir.

 

Die Verbindung zu dir hat mich viele Tränen und schlaflose Nächte gekostet. Es war nicht immer einfach, aber wie bei so vielen grässlichen Dingen hatte unsere Beziehung im Umkehrschluss auch die schönsten Seiten. Wir waren wie Pech & Schwefel, Schwarz & Weiß und Bonnie & Clyde: ohne den anderen fehlte doch immer irgendwas. Das hat uns zusammengehalten.

 

Deine Taten sprachen oftmals eine andere Sprache als deine Worte, doch ich wusste immer, dass du mich aus tiefstem Herzen liebst. Und die selben Gefühle hatte ich ebenfalls für dich. Du warst wie in mein Herz eingepflanzt und ohne dich, da war der Herzschlag nicht intakt.

Die Nächte in welchen ich weinend neben dir im Bett lag waren unzählig. Manchmal überkamen mich die Emotionen einfach so, ungerechtfertigt, und dann gab es Situationen, in welchen ich hätte rennen sollen. Rennen, weil du oft nicht an uns sondern an dich gedacht hast. Ich höre noch heute die schweren Tränen, die wie mächtige Steine im Bettlaken versinken.

 

Du und ich, wir haben uns am Ende selbst zerstört.

 

 

Ich hatte für dich im Laufe der Zeit zu viele Tränen vergossen und zu viel gehofft. Am Ende da blieb mir nur noch eins: durchatmen. Es gibt für den Liebeskummer kein magisches Elixir, welches dich von all den Schmerzen befreit. Jeder muss seinen eigenen Weg durch dieses Labyrinth finden und verstehen, warum menschliche Beziehungen zu toxischen Verbindungen werden können.

 

Du und ich, wir haben uns am Ende selbst zerstört. Wir haben nicht an einem Strang gezogen, sondern uns gegenseitig angedroht den jeweils anderen die Klippen hinab zustoßen.

Lange Zeit stand ich sehr weit weg von dieser Klippe. Ab und an habe ich sie aus der Ferne betrachtet und mich vor ihr und der Aussicht gescheut. Deine Prioritäten waren nicht die meinen. Mit jeder Enttäuschung, Absage und Träne hast du mich unabsichtlich immer mehr in diese Richtung geleitet.

 

Ich stand an der Kante und bin selbst hinab gesprungen. Du hast dabei zugesehen und bist hinterher gerannt, du wolltest mich retten. Aber wer einmal fliegt, der kann nicht mehr zurück kommen.

Ich habe Dir alles verziehen. Ich hoffe du hast mir verziehen, dass ich gesprungen bin. Es musste sein. Für dich – und für mich.

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